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Parasitäre InduktivitätBearbeiten

Parasitäre Induktivität ist ein unerwüntschter Nebeneffekt eines Bauteiles. Dieser Nebeneffekt hat wie der Name schon besagt die Eigenschaft einer Spule, einer Induktivität. Da die Induktivitäten sehr klein sind kommt dieser meist unerwünschter Nebeneffekt erst bei hohen Frequenzen und hohen Strömen zu tragen.


Spezifisch beim WiderstandBearbeiten

Im Grundprinzip hat jeder Leiter eine Induktivität, da je sobald ein Strom fliesst ein Magnetfeld vorhanden ist.
Drahtwiderstand.jpg

Drahtwiderstand

Bei einem Draht liegt es ungefähr im Piko-bis Nano-Henry Bereich pro Meter. Beim Widerstand ist diese Induktivität nur zu beachten wenn gleichzeitig ein hoher Strom vorhanden ist und eine hohen Frequenzen. Ansonsten kann die Induktivität vernachlässigt werden. Für die grösse der Induktivität ist vorallem der mechanische Aufbau entscheidenend. Bei einem Drahtwiderstand kann es gut sein, dass auf das Trägermaterial einfach ein Draht aufgewickelt wurde. Das bedeutet das der Widerstand nun zu einer kleinen Luftspule geworden ist und somit die Induktivität ansteigt, bis in die grösse von etwa 10nH. Das selbe Problem tritt auch bei präzisen Schichtwiderständen auf. Widerstandwerte mit geringer Toleranz werden durch Einschliffe in die Schicht hergestellt. Diese Einschliffe sind auch wieder Spulenförmig.

Dieser Effekt kann mit einer speziellen Wickeltechnik (bifilar) verhindert werden. Wird nähmlich die Hin und -Rückleitung dicht nebeneinander geführt heben sich die Felder auf, dass heisst die Induktivität sinkt.

Grafik Schichtwiderstand.gif

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